Ernesto „Che“ Guevara trank täglich Maté, ob in Argentinien, Kuba oder Bolivien. Doch warum war dieses traditionelle südamerikanische Getränk so wichtig für ihn? Gesundheit, Energie, Ritual … hier ist die wahre (und medizinische) Geschichte der Verbindung zwischen Che Guevara und Maté .
Für den argentinischen Arzt, der zum Guerillakämpfer wurde, war Yerba Mate nicht einfach nur ein modisches Accessoire oder eine kulturelle Gewohnheit. In der drückenden Schwüle des bolivianischen oder kubanischen Dschungels war Mate eine Frage des Überlebens.
Vergessen wir für einen Moment die Politik. Tauchen wir ein in die wenig bekannte Geschichte eines kranken Mannes, der in einer einheimischen Pflanze die Kraft zum Weiterleben fand.
1. Che Guevara und Mate: Das medizinische Geheimnis hinter seinem Asthma
Das ist das Paradoxon von Che Guevara: Die Ikone der körperlichen Stärke und Widerstandsfähigkeit litt in Wirklichkeit seit frühester Kindheit an schwerem Asthma. Seine Kampfgefährten berichten, dass er in den Bergen manchmal auf Tragen getragen werden musste, weil er so kurzatmig war.
Warum klammerte er sich so fest an seine Gefährtin?
🧬 DIE WISSENSCHAFT HINTER DER GESCHICHTE
Che war Arzt (Abschluss 1953). Er wusste instinktiv, was einige Studien heute nahelegen: Koffein kann eine milde, natürliche bronchienerweiternde Wirkung haben.
Vor der Erfindung moderner Inhalatoren half Koffein (und Theophyllin, das in Spuren enthalten war), die Muskulatur der Atemwege zu entspannen. Heißes Mate-Teegetränk erleichterte ihm das Atmen, ersetzte aber natürlich keine moderne medizinische Behandlung.
2. Misiones' Scheitern und die Verbindung zu El Gaucho
Lange vor der Revolution war das Verhältnis der Familie Guevara zu Mate... kompliziert. Sein Vater, Ernesto Guevara Lynch, versuchte sein Glück mit dem Anbau von Mate in Misiones .
Auf eben diesem roten, mineralreichen Boden ernten wir heute El Gaucho Yerba Maté . Ernesto erlebte die harte Arbeit der Mensús (der Erntehelfer) hautnah mit. Er verstand, wie diese Pflanze den Arbeitern unter der sengenden Sonne Kraft spendete.
„Mate ist kein Getränk, sondern Treibstoff für Seele und Körper, wenn alles andere fehlt.“
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3. Das Ritual der Brüderlichkeit im Dschungel
Im Guerillakrieg gab es zwar militärische Ränge, doch am Lagerfeuer hob der Maté sie auf. Das argentinische Ritual schreibt vor, dass alle dieselbe Bombilla und dieselbe Kalebasse teilen, ob Kommandant oder einfacher Soldat.
Für Che war das Teilen von Mate der Inbegriff von Brüderlichkeit. Es war der einzige Luxus, der inmitten der Entbehrungen erlaubt war. Es mochte ihnen an Essen und Munition mangeln, aber niemals an Yerba Mate .
Warum trank Che seinen Kumpel „Amargo“ (Bitter)?
Man sieht oft Fotos von Che Guevara, wie er ungesüßten Maté trinkt. In Argentinien ist gesüßter Maté meist Kindern vorbehalten oder wird als Nachmittagssnack genossen. „Cimarrón“-Maté (bitter, wild) ist der Maté der Gauchos – der Maté, der die Sinne weckt und den Geist während langer Nachtschichten klar hält.
Fazit: Das Vermächtnis einer Tradition
Ob man die historische Figur nun bewundert oder nicht, ihre Vorliebe für Yerba Mate offenbart die wahre Kraft dieser Pflanze. Es ist nicht nur ein „Detox-Trend“ für Instagram.
Es ist eine Pflanze, die ganze Völker ernährt hat, von den Gauchos in der Pampa bis zu den Revolutionären im Dschungel. Sie ist die Energie der Widerstandsfähigkeit.
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